Adipositas-Zentrum

Was versteht man unter Adipositas?

Die Adipositas (bzw. krankhafte Übergewichtigkeit) ist eine chronische Erkrankung, und ist als solche von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) anerkannt.
Viele Menschen leiden unter Ihrem Übergewicht. Adipositas ist eine zunehmendes Problem. Heutzutage sind bereits über 50% der Deutschen übergewichtig. In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl der krankhaft übergewichtigen um 74% gestiegen.
Ursache der Adipositas ist in fast allen Fällen eine positive Energiebilanz. Oder anders ausgedrückt: die tägliche Energieaufnahme übersteigt langfristig den Energieverbrauch.
Es gibt zahlreiche Erkrankungen, die mit Übergewicht verbunden sind:
• Hypertonie (Bluthochdruck)
• Diabetes mellitus (Blutzucker)
• Arthrose ( Gelenkbeschwerden)
• Manche Karzinome (bösartige Tumore)
• Schlafapnoe
Die krankhafte Adipositas ist mit einem 2-3 fachen erhöhten Sterblichkeitsrisiko verbunden.
Gewicht dauerhaft zu verlieren ist extrem schwer. Viele kennen den sogenannten Jo-Jo-Effekt. Zeigt die Waage einige Kilos zu viel an, wird eine Diät durchgeführt. Die meisten schaffen es auch zunächst deutlich an Gewicht zu verlieren. Wird jedoch die Diät beendet, landet man schnell wieder auf dem Ausgangsniveau, in vielen Fällen sogar deutlich darüber.
Zunächst sollten alle Möglichkeiten konservativ Gewicht zu verlieren ausgeschöpft sein. Dies sollte in einem fächerübergreifenden ganzheitlichen Rahmen erfolgen. Dazu gehören sowohl ihr Hausarzt, wie auch eine Ernährungsberatung, Bewegungstherapie und wenn notwendig, die Betreuung durch einen Verhaltenstherapeuten.
Erst wenn diese Maßnahmen dauerhaft fehlschlagen, kommt eine Operation in Betracht.
Die operativen Verfahren stellen zum jetzigen Zeitpunkt, die einzigen Verfahren da, um dauerhaft an Gewicht zu verlieren.

Operative Verfahren

Die Operationen werden von Chefarzt Dr. Wilhelm Bauer, Oberarzt Dr. Yann Asbeck und Fachärztin Dr. Alexa Wölfl im Krankenhaus Hetzelstift Neustadt an der Weinstraße durch die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie durchgeführt.  
Die Abteilung verfügt unter anderem in der Person von Herrn CA Dr. W. Bauer über eine jahrzehntelange Expertise in der minimal-invasiven Chirurgie (Schlüssellochchirurgie). Dieses ist die Grundvoraussetzung für adipositaschirurgische Aktivitäten. 
Oberarzt Dr. Asbeck ist seit circa 10 Jahren mit dem Thema der Adipositaschirugie vertraut. Oberarzt Dr. Asbeck und Frau Dr. Wölfl werden Sie im Vorfeld mehrfach sprechen. Sie werden mit Ihnen zusammen, das für Sie geeignete operative Verfahren planen.
Im operativen Umfeld steht Ihnen ein in der Adipositastherapie geschultes Team von OP-Schwestern, Anästhesisten und Pflegekräften zur Verfügung.
Alle am operativen Prozess beteiligten Abteilungen und Mitarbeiter wurden in speziellen adipositasspezifischen Fortbildungen ausgebildet.
Um Ihnen einen möglichst angenehmen, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Aufenthalt anzubieten, wurden einige bauliche Maßnahmen im Krankenhaus Hetzelstift durchgeführt. So wurde zum Beispiel ein für Adipositaspatienten bedarfsgerechtes Patientenzimmer umgebaut und eingerichtet.
Auch im Bereich des Operationstraktes wurde viel in die Ausstattung investiert. So wurde ein für adipositaschirurgische Patienten ausgelegter Op-Tisch installiert, der für das hohe Gewicht ausgelegt und mit Spezialliegematten bestückt ist.

Folgende Operationstechniken werden angeboten:

Magenballon
Hierbei handelt es sich um einen weichen, dehnbaren Ballon, der in den Magen eingeführt und mit einer sterilen Kochsalzlösung gefüllt wird. Der Ballon füllt den Magen teilweise aus und soll ein Gefühl der Sättigung schaffen.
Der Ballon kann gegenwärtig über einen Zeitraum von sechs Monaten verwendet werden.
Längere Einsatzzeiten werden nicht empfohlen.
Der Magenballon kann lediglich als Hilfsmittel zur Gewichtsreduktion in Verbindung mit einer vorgeschriebenen Diät und einem Verhaltensmodifikationsprogramm verwendet. Der Erfolg hängt daher stark davon ab, wie streng die Diät eingehalten wird bzw. inwieweit eine dauerhafte Änderung des  Ess- und Bewegungsverhaltens erfolgt.

Magenband [Bild]
Um den oberen Teil des Magens wird ein verstellbares Magenband  gelegt, welches eine sanduhrförmige Einengung schafft.  Die kleinere obere Magentasche ist schon durch wenig Nahrung gefüllt, über Rezeptoren im oberen Teil des Magens wird dem Gehirn so ein schnelleres und anhaltenderes Sättigungsgefühl signalisiert.
Über  einen Port, der unter die Haut implantiert wird und der durch einen Schlauch mit dem Magenband verbunden ist, kann das Füllvolumen variiert werden und somit das Band für jeden Patienten individuell eingestellt werden.
Ein Vorteil ist die Umkehrbarkeit, da die Anatomie nicht verändert wird.
Durch die unveränderte Aufnahme der Nährstoffe besteht keine Gefahr des Vitamin- oder Mineralmangels. Eine Magenspiegelung ist weiterhin problemlos möglich.
Der wesentliche Nachteil ist ein im Vergleich zu anderen Verfahren geringer Gewichtsverlust.
Der Operationserfolg kann bei der Zufuhr von häufigeren Zwischenmahlzeiten oder stark kalorienreichen und fetthaltigen Getränke ausbleiben.
Im Verlauf kann sich der Magenpouch erweitern oder das Band verrutschen.

Schlauchmagen-Operation
Durch die Entfernung des größten Teiles des Magens wird ein schlauchförmiger Restmagen gebildet. Hierdurch kann nur eine verminderte Menge an Nahrung aufgenommen werden und ein schnelleres Sättigungsgefühl tritt ein.
Zudem wird durch das Schlauchmagen-Verfahren der Teil des Magens entfernt, in dem das Hormon Ghrelin gebildet wird, das für das Hungergefühl verantwortlich ist, so dass
Hungergefühl und Heißhungerattacken vermindert werden können.
Bei Patienten mit einem sehr hohen BMI kann auch nach Gewichtsabnahme durch den Schlauchmagen in einer zweiten Operation der Schlauchmagen zu einem Magen-Bypass oder zu einer Biliopankreatischen Diversion mit Duodenal-Switch umgewandelt (siehe Beschreibung) werden.
Vorteile sind die starke Verkleinerung des Magens bei Erhaltung des normalen Verdauungsweges. Es kommt seltener zu Mangelerscheinungen, eine Magenspiegelung ist auch weiterhin problemlos möglich
Durch Entfernung des Ghrelin-Areales entstehen weniger Hungergefühl und Heißhungerattacken.
Nachteile sind die fehlende Umkehrbarkeit der Magenteilentfernung, die möglichen Komplikationen wie Undichtigkeiten oder Fisteln und die fehlende Wirksamkeit bei der Zuführung von flüssigen hochkalorischen Nahrungsmitteln oder Flüssigkeiten.

Magen Bypass  [Bild]
Ziel der Operation ist einerseits die Einschränkung der Nahrungsmenge, die bei einer Mahlzeit zu sich genommen werden kann, andererseits die verminderte Verwertung der aufgenommenen Nahrung.
Zudem sorgt diese Operation dafür, dass bestimmte Nahrungsmittel wie konzentrierte Zucker und Fette nicht mehr vertragen werden und so eine Ernährungsumstellung erfolgt.
Beim Magen-Bypass wird der Magen durch eine Naht in eine kleine Magentasche und den größeren Restmagen getrennt. Durch die schon durch geringe Nahrungsmengen gefüllte Magentasche wird ein schnelleres und länger anhaltendes Sättigungsgefühl erreicht.
Eine Umleitung des Dünndarms sorgt dafür, dass sich Nahrung und Verdauungssäfte erst im mittleren Dünndarm vermengen können. So kann ein Großteil der Nährstoffe und Kalorien nicht verdaut werden, sondern verlässt den Körper wieder mit dem Stuhl.
Dies sorgt bei Aufnahme von zuckerhaltigen  Speisen und Getränke zu einem  Dumping-Syndrom, bei sehr fetthaltigen Speisen zu übel riechenden Fettstühlen, so dass diese Speisen vermieden werden sollten.
Vorteile dieser Operationsmethode ist ein höherer Gewichtsverlust als beim Magenband oder Schlauchmagen sowie bei Typ II Diabetikern eine gute Behandlungsmöglichkeit des Diabetes Mellitus
Nachteile sind die lebenslange Notwendigkeit der Einnahme von Vitamin- und Mineralpräparate und dass eine Spiegelung des Restmagens nicht mehr möglich ist.

Biliopankreatanische Diversion (BPD) [Bild]
Das Prinzip der Operation ist die Umleitung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsensäfte
Der Magen wird verkleinert so dass kleinere Mengen Nahrung aufgenommen werden können und die gegessene Nahrung in viel geringerem Maße verwertet wird.
Die Biliopankreatische Diversion kommt nur für eine kleine Gruppe von Patienten, z.B. bei extremen Formen der Adipositas, in Frage.
Es wird der untere Teil des Magens entfernt. Der Dünndarm wird geteilt und der untere Teil am Restmagen befestigt. Dieser Teil wird als "Nahrung transportierender Dünndarmschenkel” bezeichnet. Die für die Verdauung benötigten Gallen- und Bauchspeicheldrüsensäfte laufen durch den sogenannten "biliopankreatischen Schenkel”, der mit dem letzten Dünndarmsegment verbunden wird.
Dieser Schenkel transportiert die Verdauungssäfte in den Bereich des Dünndarms, der als "gemeinsamer Dünndarmschenkel” bezeichnet wird. Da die Nahrung erst hier mit den für die Verdauung benötigten Gallen- und Bauchspeicheldrüsensäften vermischt wird, werden Fette und Kohlenhydrate dauerhaft schlechter vom Körper aufgenommen.

Biliopankreatische Diversion mit Duodenal-Switch  [Bild]
Hierbei wird der erste Abschnitt des Dünndarms, der Zwölffingerdarm, geteilt. Danach wird die untere Dünndarmschlinge mit dem Zwölffingerdarm verbunden, die den  Nahrung transportierenden Dünndarmschenkel” bildet.
Die für die Verdauung wichtigen Bauchspeicheldrüsen- und Gallensäfte werden in den letzten Teil des Dünndarms, kurz vor Eintritt in den Dickdarm umgeleitet (sogenannter ca. 50 bis 100 cm langer gemeinsamer Dünndarmschenkel). Zudem wird ein Magenschlauch gebildet, so dass der Magenausgangsmuskel (Magenpförtner) erhalten bleibt.
Der Vorteil ist ein hoher möglicher Gewichtsverlust bei weniger eingeschränktem Magenvolumen.
Nachteilig ist das sehr hohe Risiko von Mangelernährung und Vitaminmangel.
Die Operation selber ist sehr komplex und hat auch höhere Risiken
Eine lebenslange strenge Überwachung wegen Eiweißmangel, Blutarmut und Knochenerkrankungen ist nötig.

Vor- und Nachsorge rund um die Operation

Betreuung rund um die bariatrische Operation
Sie stehen vor der Entscheidung eine operative Maßnahme zur wirksamen Reduzierung des Übergewichtes durchführen zu lassen. Der Erfolg dieses Eingriffes hängt nicht nur von der Erfahrung und den Kenntnissen Ihres Chirurgen ab, sondern ganz entscheidend ist Ihre Lebensführung vor und nach der Operation und eine Begleitung durch qualifizierte Ernährungsberater und spezialisierte Internisten.

Wir begleiten Sie vor und nach der Operation
Schon vor Ihrem OP-Termin werden Sie durch unsere spezialisierte Ernährungsberaterin auf den operativen Eingriff vorbereitet, um das Operationsrisiko zu reduzieren und Sie auf  "die Zeit danach“  einzustimmen.
Nach der Operation und dem Kostaufbau zielt die weitere Beratung auf eine abwechslungsreiche Ernährungsweise angepasst an ihren jeweiligen Eingriff ab.
In den ersten Wochen und Monaten nach der Operation werden Sie erfahrungsgemäß rasch und deutlich an Gewicht verlieren.
Durch die Operation werden nun aber nicht nur weniger Nahrungsstoffe, sondern auch wichtige Vitamine und Spurenelemente verringert aufgenommen. So ist häufig zu beobachten, dass operierte Patienten ohne angemessene Nachsorge Mangelkrankheiten entwickeln. Zusätzlich kann man durch ungünstige Ernährung wieder zunehmen. Um durch diese Probleme den Operationserfolg nicht zu gefährden, ist eine dauerhafte Nachbetreuung in regelmäßigen Abständen unumgänglich.
Bei dieser neuen Lebensphase  werden wir Sie vor und nach der Operation begleiten und beratend unterstützen. Hierzu werden wir in regelmäßigen Abständen in persönlichem Kontakt  ihre eigenen Erfahrungen und Veränderungen besprechen und Ihnen Hilfestellung leisten. Neben der Beratung sind auch spezielle Laborkontrollen und Messungen der Körperzusammensetzung vorgesehen um evtl. Mangelzustände frühzeitig zu erfassen, behandeln zu können und den Erfolg objektiv zu dokumentieren.
Das Nachsorgeprogramm umfasst zumindest zwei Jahre und wird in unserem "Zentrum für Diabetes und Hormonerkrankungen"  in der Praxis Dres.  Redlin-Kress und Kress durchgeführt (s. Kooperationspartner). Dort wird die Ernährungsberatung durch Birgit Adam (Diätassistentin, Zusatzqualifikation gastroenterologische Erkrankungen, Diabetesberaterin DDG, klientenzentrierte Gesprächstherapie GWG) durchgeführt.

Internistische Nachsorge
Durch die Operation - egal ob Magenband, Bypass oder Schlauchmagen - kommt es zu Veränderungen im Magen-Darm Trakt sowie im Stoffwechselablauf.
Hierbei ist eine Anpassung der Behandlung weiterbestehender chronischer internistischer und endokrinologischer Erkrankungen notwendig. Ebenso umfasst die  nicht-chirurgische Nachsorgeuntersuchung eine vollständige Anamnese Verlaufsbeurteilung des Gewichtsverlauf sowie die  Überwachung postoperativer Komplikationen und Nebenwirkungen.
In Abhängigkeit vom jeweiligen OP Verfahren und der entsprechenden Supplementation werden regelmäßige Laborkontrollen durchgeführt.
Die körperliche Untersuchung und eventuell ein Ultraschall der Bauchorgane (Gallenblase) sind Bestandteil der Nachsorge. 

Psychiatrie/ Neurologie/ Psychologie
In einem Gespräch mit einem der an unserem Netzwerk beteiligten Psychologen/Psychiatern( Frau Dr. Zech/Herr Dr. Dobiasch) wird geklärt werden, dass keine schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankungen vorliegen, die dem Erfolg einer Operation entgegenstehen würden. 
Sollten Sie im weiteren Verlauf fachärztliche Hilfe benötigen, finden Sie bei diesen Partnern kompetente und rasche Hilfe.

Für wen kommt eine Operation in Frage?

Um zu wissen, ob Sie für eine bariatrische Operation, das heißt eine Operation zur Gewichtsreduzierung, geeignet sind und damit Ihre Krankenkasse die Kosten für eine Operation übernimmt, müssen gewisse Kriterien im Vorfeld erfüllt sein.

  • Es muss ein BMI von über 40 oder ein BMI von über 35 mit Begleiterkrankungen bestehen.
  • Eine hormonelle Ursache für die Adipositas muss ausgeschlossen sein.
  • Es darf keine schwerwiegende psychiatrische Erkrankung vorliegen.
  • Ein ärztlich begleiteteter, konservativer Abnehmversuch  muss ausreichend lang durchgeführt worden sein.

Um die Voraussetzungen mit Ihnen zu klären, haben wir ein Adipositasnetzwerk aufgebaut, in dem Spezialisten die jeweiligen Punkte mit Ihnen besprechen und für die Krankenkasse die notwendigen Gutachten erstellen.
In unserem Adipositasnetzwerk arbeiten fachübergreifend in einem Team Ärzte verschiedener Fachrichtungen,  Pflegekräfte, Ernährungsberater sowie Physiotherapeuten zusammen.
Wir konnten für die einzelnen Fachdisziplinen jeweils Spezialisten gewinnen, die auf dem Gebiet der Behandlung von Adipositaspatienten viel Erfahrung aufweisen.
Wir stehen in engem Kontakt, so dass jeder Patient zeitnah und individuell besprochen werden kann.
Zusätzlich werden im Rahmen von Qualitätskonferenzen die netzwerkinternen Abläufe regelmäßig analysiert, besprochen und falls notwendig verbessert, um Ihnen eine möglichst angstfreie und reibungslose Betreuung gewährleisten zu können.

Wie gehen Sie vor, wenn Sie sich für eine Operation interessieren?
Wenn Sie Interesse an einem Gespräch haben, oder bereits fest entschlossen sind, sich operieren zu lassen, wenden Sie sich bitte an das

Sekretariat der Allgemein- und Viszeralchirurgie
Krankenhaus Hetzelstift
Stiftstraße 10
(06321) 859-2001

Sie bekommen von uns einen ausführlichen Fragebogen zugesandt, den Sie bitte in aller Ruhe ausfüllen sollen. Wir bitten Sie, die Fragen ehrlich zu beantworten, damit wir mit Ihnen zusammen, die für Sie richtige Operation beantragen können. Offene Fragen, können wir gerne im Erstgespräch besprechen.
Wenn Sie den ausgefüllten Bogen an das Sekretariat CA Dr. W. Bauer zurückgesandt haben, werden wir Sie zwecks eines Erstgesprächs in der Adipositassprechstunde kontaktieren. Das Erstgespräch findet mit Herrn OA Dr. Asbeck oder Frau FOÄ Dr. Wölfl statt. Planen Sie dafür circa eine Stunde Zeit ein.
In diesem Erstgespräch wird der Fragebogen mit Ihnen zusammen besprochen. Die einzelnen dort aufgeführten verschiedenen Aspekte der Adipositas werden Punkt für Punkt mit Ihnen durchgegangen. Die Einschlusskriterien nach WHO werden überprüft und erklärt. Die verschiedenen Operationsmethoden mit Vor- und Nachteilen werden Ihnen erläutert. Es wird auch das weitere Vorgehen erklärt. Wenn Sie einverstanden sind, informieren wir auch Ihren Hausarzt über das weitere Procedere.
Danach erfolgt die Zuweisung des Patienten zu den verschiedenen Partnern des Adipositasnetzwerks.
Die Terminvereinbarung kann von Ihnen selbst, oder auch durch unser Team übernommen werden.
Wenn die durch die Partner des Adipositaszentrums erstellten Gutachten vorliegen, erfolgt ein zweites chirurgisches Gespräch mit OA Dr. Asbeck oder Frau FOÄ Dr. Wölfl. Es erfolgt nochmals eine ausführliche Beratung bezüglich der operativen Möglichkeiten.
Ein chirurgisches Gutachten wird erstellt, in dem eine Empfehlung für das operative Verfahren ausgesprochen wird, welches nach der Zusammenschau der Gutachten am zielführendsten ist.
Als nächstes Beantragen Sie bei Ihrer Krankenkasse die Übernahme der bariatrischen Operation. Gerne unterstützen wir Sie dabei.
Wenn die Kostenübernahme durch die Krankenkasse vorliegt, erfolgt die  Terminierung der Operation. Wir werden mit Ihrem Hausarzt und Ihnen besprechen, welche Untersuchungen im Vorfeld der Operation ambulant durchgeführt werden können oder welche durch uns im Krankenhaus erfolgen werden.
Sie werden von unserem in der Adipositaschirurgie geschulten Team operiert. Alle bariatrischen Operationen erfolgen durch dasselbe Team, um Ihnen eine qualifizierte Versorgung gewährleisten zu können.
Der Klinikaufenthalt beträgt einige Tage, bis wir wissen, dass Sie daheim gut zu recht kommen werden.
Nach Entlassung wird eine engmaschige Nachsorge durch Ihren Hausarzt und uns erfolgen. Sie werden von uns einen Nachsorgeplan erhalten. Dieser sieht im ersten Jahr eine mindestens 3-monatliche Nachsorge vor.

Selbsthilfegruppe Adipositas

Die Adipositas-Selbsthilfegruppe Neustadt trifft sich immer am letzten Mittwoch eines Monats ab 18 Uhr 30 im Bildungszentrum am Krankenhaus Hetzelstift, Raum A 207 im Altbau. Informationen erhalten Sie auch bei Cynthia Kelly und Bianca Franzreb-Wenz unter der Email-Adresse AdipositasSelbsthilfe(at)new.marienhaus-gmbh.de

Zertifizierungen

Team

Dr. Yann Asbeck

Oberarzt

Telefon:(06321) 859-8445
Telefax:(06321) 859-2254
E-Mail:y.asbeck@new.marienhaus-gmbh.de

Dr. Alexa Wölfl

Funktionsoberärztin

Telefon:(06321) 859-8445
Telefax:(06321) 859-2254
E-Mail:a.woelfl@new.marienhaus-gmbh.de

Ansprechpartner

Dr. Yann Asbeck

Oberarzt

Telefon:(06321) 859-8445
Telefax:(06321) 859-2254
E-Mail:y.asbeck@new.marienhaus-gmbh.de

Dr. Alexa Wölfl

Funktionsoberärztin

Telefon:(06321) 859-8445
Telefax:(06321) 859-2254
E-Mail:a.woelfl@new.marienhaus-gmbh.de

Sprechstunde und Kontaktaufnahme

Sprechstunde Adipositas-Chirurgie
Oberarzt Dr. Yann Asbeck
Funktionsoberärztin Dr. Alexa Wölfl

Freitags von 11 - 14 Uhr  

Infomaterial für Patienten

Krankenhaus Hetzelstift

Stiftstraße 10
67434 Neustadt
Telefon:06321 859-0
Telefax:06321 859-8009
Internet:www.hetzelstift.dewww.hetzelstift.de