Vortrag: Kosmetik oder Krankheit - Wann sollten Venenleiden behandelt werden? 16.09.15

In der regelmäßigen Reihe medizinischer Fachvorträge referiert am Mittwoch, 16.09.15 Dr. Matthias Wenk, Chefarzt der Gefäßchirurgie und Leiter des Gefäßzentrums Vorderpfalz.

03.09.2015

Dicke Knöchel, Wadenschmerzen sowie Hautverfärbungen oder Schwellungen, selbst wenn diese nach Ruhephasen oder Hochlagern wieder zurückgehen, können erste Anzeichen einer Venenschwäche sein. Ohne richtige Behandlung entwickeln sich Wasseransammlungen (Ödeme), schlimmstenfalls entzündet sich das Gewebe und es bildet sich ein offenes Bein. Gefährlich wird es, wenn es zu Entzündungen oder Venenthrombosen (Blutgerinnsel) kommt - und damit zum Risiko einer Lungenembolie. „Selbst jüngere Menschen, oft Frauen, sind von dem Risiko einer Thrombose betroffen, die in besonderen Fällen sogar einen Schlaganfall auslösen kann", erläutert Dr. Matthias Wenk. Doch es gibt viele neue Behandlungsmöglichkeiten, z. B. minimal-invasiv durch sogenannte Schaum-Sklerosierungen oder mit neuester Lasertechnik bei Krampfadern, deren Einsatzmöglichkeiten und Risiken der Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie an diesem Abend vorstellt. Auch wann dringend Behandlungsbedarf besteht, welche Warnzeichen zu beachten sind und wie zwischen Kosmetik und notwendiger Behandlung unterschieden wird, sind weitere Themen seines Vortrages.

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