Er will „Bewährtes ausbauen und Neues etablieren“

Dr. Christoph Wölfl ist neuer Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie im Krankenhaus Hetzelstift

03.08.2015

Hier gelangen Sie zum SWR-TV Beitrag über Dr. Wölfl

 

Neustadt/Weinstraße. Seine Frau arbeitet im Haus bereits seit 2006 als Funktionsoberärztin in der Viszeralchirurgie, nun wird auch für Dr. Christoph Wölfl das Krankenhaus Hetzelstift zur beruflichen Heimat. Anfang August hat der 44-Jährige als Chefarzt die Leitung der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie übernommen. Er ist damit Nachfolger von Dr. Hanns-Günther Knöll, der die Abteilung 15 Jahre lang geleitet hatte und Ende Juli in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. – Wölfl war vor seinem Wechsel nach Neustadt Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der BG Klinik Ludwigshafen.

 

Christoph Wölfl, der aus der Nähe von Augsburg stammt, hat in Leipzig Medizin studiert. Danach war er drei Jahre Arzt im Praktikum und wissenschaftlicher Assistent an der Chirurgischen Uniklinik in Erlangen und wechselte 2002 in die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der BG Klinik in Ludwigshafen. Er ist Facharzt für Chirurgie mit der Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie, ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und besitzt die Zusatzbezeichnung spezielle Unfallchirurgie.

 

Das Krankenhaus Hetzelstift habe einen guten Ruf und die Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie sei gut aufgestellt, sagt Wölfl. Gleichwohl will er „Bewährtes ausbauen und Neues etablieren“. Ganz oben auf seiner Liste steht dabei die Etablierung eines Alterstraumatologischen Zentrums. (In Ludwigshafen ist das Zentrum, das er aufgebaut hat, wenige Tage vor seinem Ausscheiden zertifiziert worden). Bei der Behandlung von älteren Patienten müssten Geriater und Unfallchirurgen stärker zusammenarbeiten, unterstreicht Christoph Wölfl. So ließe sich am ehesten gewährleisten, dass die Patienten beispielsweise nach einem Knochenbruch ihre Mobilität zurückgewinnen und damit ihre Selbständigkeit erhalten bleibt. Das, so sagt er, „sind wir der Generation unserer Eltern, der wir so viel zu verdanken haben, einfach schuldig“. – In der Alterstraumatologie, die ihm so am Herzen liegt, habilitiert sich Christoph Wölfl gerade.

 

Ein neuer Schwerpunkt, der auch in den Namen der Klinik Eingang gefunden hat, ist die Sporttraumatologie. Hier sollen Patienten, die sich beim Sport akut verletzt haben oder nach einem Sportunfall unter hartnäckigen Beschwerden leiden, bestmöglich betreut und versorgt werden. Für die Behandlung komplizierter Gelenkbrüche steht Dr. Wölfl und seinem Team ab sofort eine hochmoderne intraoperative 3D Bildgebung zur Verfügung. Das betroffene Gelenk kann so noch präziser anatomisch rekonstruiert werden.

 

Das Faible für die Sporttraumatologie ergibt sich übrigens aus Christoph Wölfls Biographie: Als Jugendlicher war er ein begeisterter Fußballer und ein überaus talentierter Torwart. Gespielt hat er bei der TSG Augsburg, und sein Torwarttrainer hat in den 1960er Jahren zusammen mit Helmut Haller, sicherlich Augsburg bekanntestem Fußballer, gespielt. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte…

 

 

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