Multimodale Schmerztherapie: Vortrag am Mittwoch 09. Mai

Prof. Dr. Dierk Vagts informierte rund ums Thema Multimodale Schmerztherapie, wie man chronische Schmerzen erkennen und behandeln kann.

08.04.2018

Schmerz ist relativ: niemand weiß das besser als „Schmerzpatienten", die oft jahrelang leiden, bevor sie sich zu einer Therapie entschließen. Die stationäre Schmerztherapie am Marienhaus Klinikum erfasst zunächst mit wissenschaftlichen Methoden den Schmerz und „quantifiziert" ihn, unter Berücksichtigung der Belastungen, die das Schmerzempfinden beeinflussen können: Stress, Angst, berufliche Anspannung, erhöhter Leistungsanspruch, Depression, Krankheit, Konflikte.

In der Therapie lernen die Patienten, eigene und passende Bewältigungsmöglichkeiten für sich selbst zu finden und zu optimieren. Methoden der Schmerz- und Stressreduzierung stehen dabei im Vordergrund, auch Entspannungsverfahren wie Musik- und Kunsttherapie, Manualtherapie und Physiotherapie kommen in der stationären Schmerztherapie zum Einsatz.

Der Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmediziner Prof. Dr. Dierk Vagts, der die stationäre Schmerztherapie seit einigen Jahren am Hetzelstift eingeführt hat, erläutert, wie chronische Schmerzen erkannt werden und behandelt werden können.

Marienhaus Klinikum Hetzelstift Neustadt/Weinstraße

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