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Marienhaus Klinikum HetzelstiftNeustadt/Weinstraße
Marienhaus
Drei medizinische Fachkräfte in blauer und lila Schutzkleidung arbeiten gemeinsam an einem Patienten mit Beatmungsgerät und medizinischen Monitoren
Neun medizinische Fachkräfte in blauer Arbeitskleidung stehen in einem Krankenhausflur und lächeln in die Kamera
Drei medizinische Fachkräfte in Arbeitskleidung lächeln und unterhalten sich in einem hellen Raum
Drei medizinische Fachkräfte in Arbeitskleidung lächeln und unterhalten sich in einem hellen Raum

Ihre Karriereplanung

Personalentwicklung - Qualifizierungsmöglichkeiten

Wir unterstützen unsere Pflegekräfte gerne bei Interesse an einer beruflichen Weiterentwicklung und Wissenserweiterung.

Pflegerische Bereichsleitung (PBL)

Die Pflegerische Bereichsleitung vertritt den Pflegedienst auf der ihr/ihm zugeteilten Etage nach Gesamtzielsetzung des Klinikums.

Zu ihren Tätigkeiten gehören unter anderem:

  • Die Ablauforganisation der Stationen nach Absprache mit der Pflegedirektion
  • Die (motivierende) Teamführung und Förderung der einzelnen Teammitglieder
  • Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit des Teams
  • Die Dienstplangestaltung
  • Die Verantwortung für die Qualitätssicherung und -entwicklung der eingesetzten Pflegemethoden und –theorien
  • Und viele weitere organisatorische sowie pflegefachliche Patienten- und Mitarbeiterbezogene Aufgaben

 

Fachbereichsleitung (FBL)

Gemeinsam mit der Pflegerischen Bereichsleitung bildet die Fachbereichsleitung das Führungsteam für die jeweiligen Fachbereiche. Sie vertritt die Pflegerische Bereichsleitung und übernimmt in der Zeit der Abwesenheit die Verantwortung in Ihrem gesamten Fachbereich. Als Mitarbeiterin des Pflegemanagements trägt sie auch Sorge für die Erfüllung des Kirchlichen Sendeauftrags des Trägers und setzt sich für die Umsetzung des Leitbilds auf den Stationen ein.

Generell sind für die Aufgaben der Pflegerischen Bereichsleitung und Fachbereichsleitung vor allem Führungskompetenzen, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit erforderlich.

Besteht bei einem unserer Mitarbeitenden der Wunsch sich für diese anspruchsvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit zu qualifiziere und mehr über die Mitarbeiterführung und Organisationsabläufe zu lernen, unterstützen wir eine solche Weiterbildung gerne.

Praxisanleitung ist ein wichtiger Baustein der praktischen Ausbildung und zudem eine gesetzliche Anforderung.

Umgesetzt am Lernort Praxis wird diese Funktion durch geschulte MitarbeiterInnen als berufspädagogische ExpertInnen mit einer einjährigen Funktionsweiterbildung zur Praxisanleitung.

Unser Ziel (als Einrichtung) ist es die Auszubildenden in der Praxis eng auf dem Weg zum Erlangen ihrer Handlungskompetenz bis zur Abschlussprüfung zu begleiten.

Es besteht eine enge Kooperation und Vernetzung zwischen Bildungszentrum, Ausbildungs- und Praktikantenmanagement und den praktischen Einsatzbereichen, um einen optimalen Theorie-Praxistransfer zu gewährleisten.

Zur Praxisanleitung in unserem Haus gehören unter anderem folgende Tätigkeiten:

  • Spezifische Anleitungssituationen, geplant, strukturiert und dokumentiert direkt am Patienten
  • Gruppenanleitungen und fachpraktischer Unterricht in Demonstrationsräumen an Übungspuppen.
  • Tutorien und Projekte
  • Standardisierte Bewertungen und Beurteilungen mit konkreter Rückmeldung und Reflexion
  • Explizite Prüfungsvorbereitung
  • Abnahme staatlicher Prüfungen
  • Regelmäßiger interner Austausch und Evaluation, sowie auch extern mit anderen praktischen Ausbildungsträgern
  • Regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen garantiert ein Agieren und Arbeiten auf aktuellem Niveau

Jede Station und Abteilung verfügt flächendeckend über diese weitergebildeten Mitarbeiter, die als Bezugspersonen unsere Auszubildenden professionell in der Praxis begleiten.

Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag, als qualitätssichernde Maßnahme im Rahmen der Fachkräfteentwicklung.

 

Entdecken Sie unser vielfältiges Programm: 24h Praxisanleiter:innen-Fortbildung 2025!

Mit über 20 spannenden Terminen bieten wir Ihnen auch im kommenden Jahr ein breites Spektrum an Fortbildungen, speziell für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sowie Fachkräfte in der Aus- und Weiterbildung. Jede Veranstaltung zielt darauf ab, Ihre pädagogischen Kompetenzen zu stärken und Sie im Umgang mit Auszubildenden zu unterstützen.

Unsere Seminare erfüllen die Voraussetzungen für die jährliche berufspädagogische Fortbildung nach § 4 – Praxisanleitung – Abs. 3 PflAPrV. Profitieren Sie von praxisnahen Themen und aktuellen Entwicklungen für die Weiterentwicklung Ihrer Kompetenz als Praxisanleiterinnen und -anleiter.

Alle weiteren Infos finden Sie hier: 

24-h-Praxisanleitung | Bildungszentrum Neustadt (neustadt-bildungszentrum.de)

Das Bildungszentrum für Gesundheitsberufe in Neustadt bietet diesen Lehrgang an.

Über zwei Jahre können Sie in 2 Basis- und 5 Spezialisierungsmodulen im Umfang von 720 Unterrichtseinheiten und 1900h Praxis (je nach Zugangsqualifikation) einen der folgenden Abschlüsse erwerben:

  • Fach-Gesundheits- und Krankenpfleger für Intensivpflege und Pflege in der Anästhesie
  • Fach-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bzw.
  • Fach-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger für Intensivpflege und Pflege in der Anästhesie
  • Fach-Altenpflegerin bzw.
  • Fach-Altenpfleger für Intensivpflege und Pflege in der Anästhesie
    Als Ergänzungsmodul wird in Neustadt die Lerneinheit „Kollegiale Beratung“ angeboten.
    Die Lern- und Lehrveranstaltungen findet in der Regel im Kursverbund (max. 25 Personen) im Bildungszentrum in Neustadt statt und werden durch E-Learning-Einheiten ergänzt.
    Im ganze Lernprozess werden Sie durch  Pflegepädagogen / Pflegepädagoginnen und durch die Praxisanleiter / Praxisanleiterinnen der Kooperationshäuser unterstützt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Bildungszentrums für Berufe im Gesundheitswesen. 

Gesundheits- und Krankenpfleger:innen für Notfallpflege sind in den zentralen Notaufnahmen von Krankenhäusern eingesetzt, wo sie Patient/innen betreuen und erste pflegerische Maßnahmen je nach Ersteinschätzung einleiten. Dementsprechend sind erweiterete Kenntnisse und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesem Bereich besonders wichtig.

Inhaltlich beschäftigt sich die Weiterbildung mit Inhalten wie der Durchfühung von Überwachungs- und Notfallpflege, die Mitwirkung bei Wiederbelebungsmaßnahmen einschließlich künstlicher Beatmung und externer Herzmassage, Unterstützung des ärztlichen Handels bei Überwachung und Durchführung therapeutischer Maßnahmen, Bedienung und Überwachung von Geräten zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen, Kommunikations- und Deeskalationstechniken, sowie auch Triage.

Die Weiterbildung findet berufsbegleitet, in verschiedene Module unterteilt über einen Zeitraum von etwa 2 Jahren statt. Im Anschluss an die mündliche, sowie schriftliche Abschlussprüfung wird die Qualifizierung zur "Fachkraft für Notfallpflege" nach DKE Empfehlung erteilt.

Gemäß den Zertifizierungskriterien der regionalen und überregionalen Stroke Units in Deutschland fordert die Deutsche Schlaganfallgesellschaft (DSG) eine Weiterbildung des Pflegeteams speziell für die Versorgung von Schlaganfallpatienten. Qualifikationskurse mit einem gemeinsam mit der DGS entwickeltem Curriculum werden unter anderem am Weiterbildungszentrum Westpfalz-Klinikum e. V., sowie deutschlandweit auch in anderen Einrichtungen angeboten.

Die Weiterqualifizierung bietet erfahrenem Pflegepersonal die Möglichkeit ihr theoretisches, sowie praktisches Wissen besonders im Bereich der Arbeit mit Schlaganfallpatienten zu erweitern und sich dazu zu befähigen individuell geeignete Maßnahmen in der Behandlung dieser speziellen Patientengruppe zu ergreifen.

Weiterbildung zur Fachkraft für Geriatrie

Die Ziele der geriatrischen Pflege sind die Wiederherstellung, die Verbesserung oder der Erhalt der Selbständigkeit in den Alltagsaktivitäten der Patient:innen sodass die Entlassung in die gewohnte Umgebung möglich ist.

Themenschwerpunkte:

  • Validation, eine wertschätzende Haltung, die für die Begleitung von Menschen mit Demenz entwickelt wurde.
  • die Beziehungsarbeit, welche den Beteiligten die positiven Veränderungsmöglichkeiten durch entsprechendes Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen gegenüber dem jeweils anderen näherbringt.
  • Kenntnisse über altersphysiologische Veränderungen und deren Auswirkungen
  • Umgang mit speziellen Problembereichen wie Inkontinenz, Sturz, Immobilität
  • Therapeutisch aktivierende Pflege
  • Ethische Fragestellungen

Weiterbildungskurs für Pflegefachkräfte: Behandlung, Pflege und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen

Palliative Care ist ein ganzheitliches Betreuungskonzept für Patient:innen im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Erkrankung. Ziel ist es, durch Beschwerdelinderung die bestmöglichste Lebensqualität für die verbleibende Lebenszeit herauszustellen und zu erhalten.

Dies erfordert symptomorientierte, individuelle und kreative Pflege, die Begleitung der Angehörigen, die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen und die Bereitschaft, sich mit Leben, Krankheit, Sterben, Tod und Trauer auseinander zu setzen. Um den vielschichtigen Herausforderungen begegnen zu können, vermittelt dieser Kurs:

  • eine werteorientierte Grundhaltung der hospizlichen Sterbebegleitung
  • spezielle Möglichkeiten der Grund- und Behandlungspflege bei Hospiz- und Palliativpatient:innen
  • umfassende Kenntnisse der Symptomkonrtolle inkl. Schmerztherapie
  • psychische, soziale und spirituelle Aspekte der Sterbebegleitung
  • Modelle für die Kommunikation mit sterbenskranken Menschen und ihren Angehörigen
  • einen systemischen Blick auf die Familie und den sozialen Hindergrund Bertoffener
  • einen reflektierten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
  • Möglichkeiten der Bearbeitung ethischer Konfliktsituationen in der Sterbebegleitung

Der Kurs richtet sich an:

  • Gesundheits- und (Kinder)Krankenpfleger:innen
  • Altenpfleger:innen
  • Pflegefachkräfte

Eine Tätigkeit im Gesundheitswesen mit Praxisbezug zur Pflege Schwerkranker und Sterbender wird vorausgesetzt. Die Teilnahme am Palliative Care Kurs entspricht nach §39 a SGB V Abs. 1 und 2 festgeschriebenen Anforderungen an die berufliche Qualifikation von Pflegepersonal.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Bildungszentrums für Berufe im Gesundheitswesen. 

Zusätzlich haben Sie in folgenden Bereichen die Möglichkeit sich durch folgende Fort- und Weiterbildungen weiter zu qualifizieren:

  • Wundexperten
  • Breast Care Nurse
  • Fachkraft für onkologische Pflege
  • Pain Nurse / Algesiologische Fachassistenz
  • Diabetologisch versierte Pflegekraft
  • Fachweiterbildung Pflege in der Endoskopie
  • Fortbildung in den im Haus vorhandenen Expertenstandards

Wir bieten in unserem Klinikum zahlreiche Pflichtfortbildungen, Online-Pflichtschulungen, sowie darüber hinaus weitere Wahlfortbildungsmöglichkeiten an.

Die Fortbildungen werden beispielsweise in den folgenden Themenbereichen angeboten:

  • Prävention von sexuellen Übergriffen und andere Formen von Gewalt im Krankenhaus
  • Onboarding von neu eingestellten Mitarbeiter*innen, Ärzt*innen, neu eingestellten Pflegekräften im stationären Bereich
  • Strahlenschutzeinweisung und Akturalisierungskurs
  • Brandschutz
  • Injektionstechnik bei Insulingabe, sowie Hypo- und Hyperglykämie
  • Diabetologisch versierte Assitenz
  • Reanimation
  • Tracheostomapflege
  • weitere Themen

Die Online - Pflichtschulungen finden zu verschiedenen Themen über den Anbieter Webtvcampus statt. 

Uns ist es wichtig mit allen Mitarbeiter:innen über ihre Arbeitsplatzsituation, ihre beruflichen Perspektiven, sowie ihre Veränderungswünsche zu sprechen. Daher führen wir regelmäßig so genannte Beurteilungs- und Fördergespräche durch. Hier geben wir Ihnen konstruktive Rückmeldungen über ihre Arbeitsqualität und beraten gemeinsam über die bestmögliche Förderung, welche wir Ihnen bieten können.

In diesem Beurteilungsgespräch erhält jeder Mitarbeiter ein strukturiertes Feedback anhand eines Beurteilungs- und Feedbackbogens von seinem Vorgesetzten / von der Stationsleitung und kann Veränderungswünsche über berufliche Perspektiven ansprechen.

Mittels eines Begleithandbuches können sich beide Gesprächspartner auf das persönliche Gespräch vorbereiten und bekommen praktische Unterstützungshilfen an die Hand gelegt, welche den Umgang mit einem solchen Gespräch erleichtern können.

Auch die Rückmeldung des Teams an die oder den Vorgesetzten ist wichtig, um eine respektvolle und gute Arbeitsatmosphäre und reibungslose Arbeitsabläufe auf den Stationen gewährleisten zu können.

Daher findet in regelmäßigen Abständen ein moderiertes Feedbackgespräch statt, in welchem das Team der Leitung gemeinsam mit oder durch einen Moderator konstruktive Rückmeldung über verschiedene Aspekte, wie Mitarbeiterentwicklung, Atmosphäre im Team und Organisation geben und Raum für weitere konstruktive Anmerkungen geschaffen wird.

Mittels eines Begleithandbuches können sich alle Beteiligten auf das Feedbackgespräch vorbereiten und bekommen Unterstützungshilfen an die Hand gelegt, wie ein solches Gespräch geführt werden sollte.

Kontakt
Marienhaus Klinikum Hetzelstift Neustadt/Weinstraße
Stiftstraße 10
67434 Neustadt
Telefon (06321) 859-0
Fax (06321) 859-8009
e-Mail info@hetzelstift.de

Wir für Sie

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