Klinik für Urologie und Kinderurologie

  • Leitung
  • Sekretariat
  • Sprechstunde
  • Team

Prof. Dr. med. Axel Häcker

Chefarzt

Inge Ruck

Chefarztsekretärin

Für Sprechstunden, stationäre Operationen, ambulante Eingriffe oder einer Zweitmeinung von Prof. Dr. Axel Häcker melden Sie sich bitte telefonisch unter der Nummer 06321 859 – 5001 oder per FAX an die Nummer 06321 859 – 5009.

 

 

Prof. Dr. med. Axel Häcker

Chefarzt

Dr. med. Ralf Witthuhn

Oberarzt, Leiter Kinderurologie

Dr. med. Christoph Hammes

Oberarzt

Dr. med. Tobias Lingenfelder

Oberarzt und Stellv. Leiter des Beckenbodenzentrums, FEBU

Theresa Hegemann

Oberärztin

Dr. Jochen Grub

Facharzt

Corinna Hauf

Assistenzärztin

Dr. Benedikt Weigand

Assistenzarzt

Morgain Plum

Asisstenzärztin

Celestine Schwab

Assistenzärztin

Linh Tran

Stationsleitung Pflege

Anita Grünewald

Ambulanz Pflege /Krankenschwester

Christine Pojtinger

Medizinische Fachangestellte

Jacqueline Ziehl

Medizinische Fachangestellte

Jürgen Schaaf

Gesundheits- und Krankenpfleger

Inge Ruck und Bettina Jung

Sekratariat Urologie

  • Herzlich Willkommen in der Klinik für Urologie und Kinderurologie!

Herzlich Willkommen in der Klinik für Urologie und Kinderurologie!

 

In der Klinik für Urologie behandeln wir umfassend Menschen mit Erkrankungen der Harnwege, d.h. der Niere, Harnleiter, Blase, und Harnröhre, beim Mann zusätzlich die Erkrankungen der Prostata und der äußeren Geschlechtsorgane. Wir setzen auf bewährte und in den Leitlinien der wissenschaftlichen Fachgesellschaften empfohlene medizinische Konzepte und ergänzen diese mit modernster Technologie.

Mit den folgenden Informationen geben wir einen Überblick über das Leistungsspektrum unserer Abteilung. Persönlich sind wir für Sie da!

Prof. Dr. med. Axel Häcker
Facharzt für Urologie
Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie
FEBU (Fellow of the European Board of Urology)
M.Sc.

 

Über uns

Wir – Ärztinnen, Ärzte und Fachpflegekräfte, unterstützt durch Physiotherapeuten, Psychologen, der Seelsorge, Schmerztherapeuten und Bereiche für ältere Menschen (Geriatrie) und für Menschen am Lebensende (Palliativmedizin) - arbeiten Hand in Hand für eine sichere und erfolgreiche Behandlung. Alle sollen sich bei uns gut aufgehoben fühlen.

Wir sind uns bewusst, dass in der Urologie besonders eigene Bereiche betroffen sind, die nicht nur körperlich, sondern auch seelisch sehr belastend sein können. Damit gehen wir professionell und einfühlsam um. Bei uns soll auch ein Ort der Geborgenheit sein, an dem Menschen die Zuwendung erhalten, die sie in ihrer ganz individuellen Situation für ihre Genesung benötigen.

Die fachliche Spezialisierung unserer Klinik in interdisziplinären medizinischen Zentren ermöglicht uns eine Versorgung auf dem Niveau einer Universitätsklinik. Diese Zentren sind beispielsweise unser Prostatakrebszentrum, das Zentrum für urologische Robotik, das Beckenbodenzentrum und die Kinderurologie. Krebserkrankungen werden in einer interdisziplinären Tumorkonferenz umfangreich beraten.

Ein operativer Schwerpunkt der Klinik liegt bei den minimal-invasiven endoskopischen Operationen. Die meisten Krebsoperationen werden mit dem „DaVinci“ Operationssystem durchgeführt, welches hohe Präzision durch dreidimensionale Vergrößerung und Navigation ermöglicht.

Die kollegiale Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Fachärzten für Urologie und mit den Hausärzten in der Region ist uns sehr wichtig. Sie ist die Basis für eine reibungslose ärztliche Betreuung in der Praxis und im Krankenhaus unserer gemeinsamen Patienten.

 

Prostata: Krebs und gutartige Vergrößerung

Erkrankungen der Prostata gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Mannes. Dies gilt sowohl für die gutartige Vergrößerung als auch für den Prostatakrebs, der neben den Tumoren der Haut die häufigste bösartige Tumorerkrankung des Mannes ist und daher einen Behandlungsschwerpunkt in unserer Klinik darstellt.

Prostatakrebs

Die Feststellung von Prostatakrebs erfolgt meist im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung, bei der ein erhöhter Blutwert (PSA) festgestellt oder ein auffälliger Tastbefund erhoben wurde. Über den Enddarm ist dann eine Gewebeentnahme durch den Enddarm unter Steuerung mit Ultraschall-Bildgebung erforderlich.

In besonderen Fällen führen wir eine MRT-fusionierte Gewebeentnahme durch. Dabei werden Ultraschallbilder zusätzlich mit Magnetresonanz-Tomographie (MRT)-Bildern kombiniert und so die Genauigkeit der Gewebeentnahme erhöht.

Die operative Entfernung der krebsbefallenen Prostata - als eine von verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten - führen wir offen über einen Unterbauchschnitt oder bevorzugt minimal-invasiv mit dem „Da Vinci“-System durch.

Wichtig für Sie als Patient ist eine ausführliche neutrale Beratung vor Beginn einer Behandlung. Ihr niedergelassener Urologe steht hierfür an Ihrer Seite. Sollten Sie eine Zweitmeinung oder eine weitere Beratung von uns und einem Strahlentherapeuten wünschen, können Sie einen Termin in unserer dafür vorgesehenen Zweitmeinungs-Sprechstunde vereinbaren.

Weitere ausführliche Informationen zum Prostatakrebs finden Sie auf unserer Internetseite des Prostatakrebszentrums Neustadt an der Weinstraße.

 

Gutartige Prostatavergrößerung

Wenn die medikamentöse Behandlung nicht mehr hilft, stehen für die operative Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung verschiedene Verfahren zur Verfügung. Dazu zählt zum einen die Entfernung mittels Schlinge (sogenannte transurethrale Resektion, TUR), deren langfristiger Erfolg sehr gut belegt ist. Darüber hinaus bieten wir mit großer Erfahrung die Entfernung (Enukleation) mit einem Holmium-Laser der neuesten Generation an.

Bei besonders ausgeprägter Vergrößerung besteht zudem die Möglichkeit der roboterassistierten minimal-invasiven Operation mit dem Da Vinci-System als Alternative zur offenen Operation.

 

 

Blasenkrebs

Krebserkrankungen der Harnblase sind nach dem Prostatakrebs die zweithäufigste Krebserkrankung der harnableitenden Organe.

Die Erkrankung fällt häufig durch Rotfärbung/Blut im Urin auf und wird durch eine Blasenspiegelung gesichert. Die Bestätigung erfolgt dann durch die vollständige Entfernung des auffälligen Befundes in einer Narkose (sogenannte „Resektion“).

Bei einem Krebsbefall, der die oberflächliche Schleimhaut der Harnblase durchbrochen hat, ist aufgrund der hohen Gefahr des Fortschreitens und der Gefahr der Bildung von Tochtergeschwülsten die komplette Entfernung der Blase häufig nicht zu verhindern. Da die Entfernung der Harnblase und die damit erforderliche neue Harnableitung auf das weitere Leben erhebliche Auswirkungen hat, werden zur Entscheidung ausführliche Informationen benötigt. Hierzu bieten wir unsere neutrale Zweitmeinung an.

Operativ bieten wir alle etablierten Verfahren der Harnableitung an. Bei jeder Operation orientieren wir uns an den Prinzipien der so genannten Fast-Track-Chirurgie, einem Konzept, mit dem Komplikationen nach operativen Eingriffen verringert und die körperliche Genesung erheblich beschleunigt werden sollen.

Nierenkrebs

Ein Krebsbefall der Niere wird häufig im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes durch Zufall entdeckt. Wenn so frühzeitig erkannt, sind die Befunde klein und damit auf das Organ beschränkt.

In vielen Fällen ist es daher möglich, den Krebs isoliert zu entfernen und dabei die übrige Niere zu erhalten (sogenannte organerhaltende Operation). Diese Operation führen wir offen oder minimal-invasiv mit dem Da Vinci System durch.

Kommt dies durch ein weiter fortgeschrittenes Stadium oder aufgrund der Tumorgröße nicht mehr in Frage, erfolgt ebenfalls minimalinvasiv die vollständige Entfernung des krebsbefallenen Organs.

Hoden- und Peniskrebs

Der Hodenkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei jüngeren Männern. Sehr erfreulich für die betroffenen Männer ist die hervorragende Heilungschance auch bei fortgeschrittener Erkrankung. Die operative Entfernung des krebsbefallenen Organs über einen Leistenschnitt ist leider unumgänglich.

Während des Eingriffs kann auf Wunsch eine Hodenprothese eingesetzt werden – diese Prothese unterscheidet sich äußerlich fast nicht von der ursprünglichen Form und Größe des Hodens.

Gegebenenfalls sind nach der operativen Entfernung weitere Behandlungen notwendig, wie z.B. eine Chemotherapie oder eine Strahlentherapie. Unsere Behandlungsempfehlungen lassen wir durch Experten des „Zweitmeinungszentrums Hodentumore“ bestätigen.

Der Peniskrebs ist eine seltene Erkrankung und tritt vor allem im mittleren und späteren Lebensalter auf. Für eine Heilung ist die vollständige operative Entfernung der befallenen Bereiche erforderlich. Je nach Ausmaß des Befundes ist durch Anwendung von speziellen operativen Techniken der Erhalt des Organes möglich.

Harnsteine

Das Harnsteinleiden ist eine Volkskrankheit. In Deutschland ist fast jeder 20. Mensch davon betroffen.

Harnsteine sind kristalline Ablagerungen in den ableitenden Harnwegen und können sehr starke Schmerzen hervorrufen. Wenn der Stein nicht spontan alleine abgeht, ist meistens die operative Entfernung erforderlich. Unser Behandlungsspektrum umfasst die:

 

  1. Extrakorporale Stosswellenbehandlung
    Dabei werden die Steine von außen durch gebündelte Stoßwellen zertrümmert. Das Verfahren kann ohne Narkose erfolgen; meist gehen die zerkleinerten Steine dann auf natürlichem Weg nach außen ab.
     
  2. Harnleiterspiegelung (Ureterorenoskopie)
    Bei der Harnleiterspiegelung handelt es sich um eine sehr effektive Methode zur Beseitigung von Harnsteinen – die Steinfreiheitsrate nach dem ersten Eingriff beträgt über 90%, in Abhängigkeit von der Größe und Lage des Steines. Bei diesem operativen Eingriff werden die Harnsteine mit sehr dünnen Instrumenten unter Vollnarkose entfernt, nachdem sie voher ggf. mit einem Laser zerkleinert wurden.
     
  3. Perkutane Steintherapie (PCNL)
    Bei der perkutanen Steintherapie wird durch die Haut ein Zugang in die Niere geschaffen, über den die Steine zertrümmert und entfernt werden können. Es handelt sich hier um eine ebenfalls sehr effektive Operation insbesondere bei größeren Steinen über 1 cm in der Niere. Mittels miniaturisierter Instrumente, der sogenannten „Mini-PCNL“, kann der Größe des Zugangsweges verkleinert werden.

 

Die moderne Steintherapie ermöglicht in den meisten Fällen eine schnelle und sichere Behandlung. Was für jeden Einzelnen das beste Verfahren ist, richtet sich nach der Größe und Lage des Steins, dem Wunsch jedes Einzelnen nach einer schonenden oder mehr invasiven Behandlung sowie der damit verbundenen Schnelligkeit der vollständigen Steinfreiheit. Hierüber werden Sie von uns ausführlich informiert.

 

Unwillkürlicher Urinverlust: Harninkontinenz

Obwohl sehr viele Menschen unter einem unwillkürlichem Urinverlust leiden, ertragen viele Betroffene ihr Leiden still und unbehandelt. In vielen Fällen ist jedoch eine erfolgreiche Behandlung möglich.

In unserem Beckenbodenzentrum, welches aus spezialisierten Urologen, Gynäkologen, Chirurgen, Proktologen, Physiotherapeuten und anderen Experten besteht, erfolgt zuerst eine umfangreiche ambulante Diagnostik, an deren Ende ein gemeinsam abgestimmter Behandlungsplan erarbeitet wird.

 

Harninkontinenz bei Frauen

Für die Behandlung der Harninkontinenz bei Frauen bieten wir, wenn die konservative Behandlung nicht mehr erfolgreich ist, folgende operative Verfahren an:

  • Einlage von spannungsfreien Bändern unter die Harnröhre (sog. Transobturatorisches oder transvaginales Band)
  • Spezielle offene oder minimal-invasive Operationen mit dem OP-Roboter „DA Vinci“ zur Wiederherstellung der Funktion/Anatomie des Beckenbodens, z.B. bei Senkungen der Harnblase (sog. Deszensus)
  • In besonders schweren Formen der überaktiven Blase kann eine Verbesserung der Lebensqualität durch die Implantation eines Blasenschrittmachers erreicht werden.

 

Harninkontinenz bei Männern

Die Harninkontinenz beim Mann tritt sehr selten nach Prostata-Operationen auf. In vielen Fällen kann bereits durch ein konsequentes Beckenbodentraining eine deutliche Verbesserung erreicht werden.

Nach ausführlicher Untersuchung bieten wir die operative Einlage von spannungsfreien Bändern unter die Harnröhre an.

Schwere Formen der Harninkontinenz können wir durch das Einsetzen eines künstlichen Schließmuskels sehr effektiv behandeln. Dieser künstliche Schließmuskel übernimmt die Funktion eines gesunden Schließmuskels, in dem er die Harnröhre geschlossen hält, sich auf Wunsch durch händische Bedienung öffnet und so ein gezieltes Entleeren der Blase ermöglicht.

Plastisch-Rekonstruktive Eingriffe

Bestehen infolge Voroperationen, Verletzungen durch Unfälle, Entzündungen, nach Bestrahlung oder angeboren Schäden an Harnleiter, Harnröhre, Schließmuskel oder Penis, können diese durch spezielle plastisch-rekonstruktive Operationen behandelt und eine Annäherung an die vorherige normale gesunde Körperfunktion erreicht werden. Hierzu gehören zu unserem operativen Behandlungsspektrum u.a:

 

  • Nierenbeckenabgangsengen: offene Operation oder minimal-invasiv (Da Vinci-Operation)
  • Engstellen im Harnleiter: sog. Psoas-hitch/Boari-Operation, Ersatz des Harnleiters mit Dünndarm
  • Begradigung bei Penisdeviation
  • Harnröhrenverengungen: Beseitigung mittels Schlitzung oder Rekonstruktion mit Mundschleimhaut

Kinderurologie

  • Die operative Kinderurologie umfasst das gesamte Spektrum der Harntransportstörungen sowie der Korrektur von urogenitalen Fehlbildungen. Hypospadien können durch verschiedene Verfahren korrigiert werden. Ausgeprägte Hypospadien werden mittels Mundschleimhauttransplantat operiert.
  • Der Hodenhochstand kann ebenso wie die Phimose operativ therapiert werden.
  • Das nächtliche Einnässen von Kindern sowie Urinverlust am Tage werden zunächst konservativ behandelt. In seltenen Fällen erfolgt eine weiterführende Blasenuntersuchung mittels einer Blasendruckmessung.
  • Auch neurogene Blasenentleerstörungen werden so verifiziert.
  • Kinder mit wiederkehrenden Harnwegsinfekten können mit Ultraschall auf mögliche Harntransportstörungen untersucht werden.

Marienhaus Klinikum Hetzelstift Neustadt/Weinstraße

Stiftstraße 10
67434 Neustadt
Telefon:(06321) 859-0
Telefax:(06321) 859-8009
Internet:http://www.hetzelstift.de

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